IBM Services unter einem Brand und doch getrennt

IBM bastelt an der Brand-Landschaft. Die Marken der beiden Service-Arme, IBM Global Technology Services und IBM Business Services, werden zusammengelegt. In der Kommunikation gibt es nur noch "IBM Services".
 
Organisatorisch werden die beiden Einheiten aber nicht zusammengelegt, wie IBM-intern kommuniziert wurde und IBM-Schweiz-Sprecherin Susan Orozco bestätigt.
 
Sowohl der Umsatz von Business Services (minus zwei Prozent) wie auch von Technology Services (minus vier Prozent) ist im letzten ausgewiesenen Geschäftsquartal von IBM, dem Q3 2017, gesunken. IBM tröstet sich und die Aktionäre damit, dass die Umsätze in den strategisch wichtigen Segmenten ("Strategic Imperatives") zweistellig gestiegen seien.
 
Das Re-Branding des Service-Geschäfts wird damit begründet, dass Kunden heute einen Partner bräuchten, der Strategie-, Technologie- und Business-Beratung bieten und die gefundenen Strategien dann auch umsetzen könne. Ein Schweizer IBM-Insider, mit dem wir sprachen, hält die Zusammenlegung der Service-Brands hingegen für hektischen Aktivismus der Konzernzentrale. (hc)