Jetzt wird auch das WAN "Software Defined"

Der Internet-Service-Provider Interoute war in der Schweiz bisher eher wenig sichtbar. Dies will Interoute-Verkaufsleiter Serge Remesch nun bald ändern, wie er bei einem Besuch der Redaktion diese Woche betonte.
 
Das Schlagwort, mit dem Ramesch den Markt beeindrucken will, ist "Software Defined WAN". Interoute besitzt in der Schweiz zwei und weltweit über 15 Rechenzentren sowie weltweit über 70'000 Kilometer Glasfasern mit rund 300 POPs. Die Verbindung der "VDC" (Virtual Datacenter) genannten Rechenzentren über ein eigenes, "Software Defined" Glasfasernetzwerk sei im Markt einmalig, so Ramesch.
 
"Wir haben beim Thema SD WAN die Nase vorne und betreiben bereits die zweite Generation," so der Luxemberger zu inside-channels.ch. Die Kombination von lokalen Rechenzentren und WAN-Services eigne sich für die Integration von lokal betriebenen Applikationen mit Cloud-Services. Interoutes Software Defined WAN, die Rechenzentren und die Anbindung an die Standorte der grossen Cloud-Provider werde auch von Gartner als "unique" eingestuft, sagt Ramesch, der mit der Übernahme von Easynet zu Interoute gestossen ist. (hc)