Unter zehn Prozent der Gmail-User nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung

Seit fast sieben Jahren bietet Google für Gmail-Accounts eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Nun hat der Konzern mitgeteilt, wie viele der aktiven Konten damit gesichert werden: Es sind weniger als zehn Prozent. Die Gründe dafür dürften in einer Mischung aus Sorglosigkeit und Unkenntnis zu finden sein sowie wohl auch in der verminderten Benutzerfreundlichkeit.
 
'The Register' hat Googles Software-Ingenieur Grzegorz Milka gefragt, warum der Konzern 2FA nicht obligatorisch mache. Die Antwort ist kurz und simpel: Usability. "Es geht darum, wie viele Leute wir vertreiben würden, wenn wir sie zwingen würden, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen", so Milka.
 
Weitere Zahlen zu dieser Frage sind uns nicht bekannt. Aber es ist anzunehmen, dass bei ähnlichen Diensten wie Gmail gleich wenige Anwender eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Und dies obwohl kompromittierte Passwörter der Königsweg von Hackern in Accounts darstellen.
 
'Two Factor Auth' bietet einen Überblick über Websites und Dienste, die 2FA anbieten. Allerdings ist nicht alles ganz aktuell. (ts)