In Slacks "Shared-Channels" gibt's nun mehr Privatsphäre

Seit einigen Monaten bietet der Collaboration-Plattform-Anbieter Slack die Funktion geteilte Channels an. Diese erlaubt es, Slack auch über das eigene Unternehmen hinweg zu nutzen, indem getrennte Organisationen miteinander verbunden werden. Nun gibt es mehr Privatsphäre in diesen geteilten Channels. Slack bietet neu "private geteilte Channels", wie das Unternehmen mitteilt. Damit können Gruppen-Konversationen auf einer oder beiden Seiten eingegrenzt werden.
 
So kann beispielsweise in einem für beide Seiten privaten geteilten Channel zu einer anstehenden Fusion diskutiert werden. Ebenso ist es aber möglich, einen Channel zur Kommunikation mit einer Agentur zwar für das Unternehmen selbst öffentlich, für die Agentur jedoch privat zu halten, um die Nachrichten auf der externen Seite nur auf das jeweilige Agentur-Team zu beschränken. Wie auch bei regulären privaten Channels für die rein interne Abstimmung ist für die Kommunikation in privaten geteilten Channels eine persönliche Einladung notwendig.
 
Slack nun auch als Snap für Linux verfügbar
Wie 'Betanews' zudem berichtet, gibt es Slack nun auch als Snap für Linux. Bei einem Snap handelt es sich im wesentlichen um ein Software-Paket, das als Container auf einer beliebigen Linux-Distribution läuft. Dies vereinfache die Installation und den Update-Prozess für die User.
 
"Mit der Einführung dieses universellen App-Formats wird Slack für eine stetig wachsende Gemeinschaft von Linux-Anwendern offen, einschliesslich jenen, die Linux Mint, Manjaro, Debian, OpenSUSE oder Ubuntu verwenden", zitiert 'Betanews' den Linux-Distributor Canonical.
 
Im vergangenen Herbst zählte Slack über sechs Millionen täglich aktive Nutzer, von denen zwei Millionen die Bezahl-Version nutzen, berichtete 'Tech Crunch' im September 2017. (kjo)