Dätwyler steckt 50 Millionen Franken in S/4Hana-Migration

Der Schweizer Industriezulieferer Dätwyler will sein ERP-System modernisieren und erweitern. Dafür investiere die Gruppe verteilt über die nächsten fünf Jahre rund 50 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit der Modernisierung des ERP-Systems sollen die Geschäftsprozesse effizienter und die Datenqualität besser werden. Ausserdem könnten akquirierte Unternehmen künftig einfacher integriert werden.
 
Als ERP-Lösung ist bei der Dätwyler Gruppe derzeit SAP im Einsatz. Dies bleibe auch so. Die SAP-Lösung werde auf die neusten Standards – sprich SAP S4/Hana – migriert, bestätigt das Unternehmen auf Anfrage von inside-channels.ch.
 
KI und Predictive Maintenance
Künftig wolle Dätwyler die Möglichkeiten von Big Data und Künstlicher Intelligenz gezielt nutzen. Im auf Dichtungslösungen spezialisierten Konzernbereich Sealing Solutions liege der Schwerpunkt auf Industrie 4.0. Dazu gehörten etwa automatisierte, vernetzte und intelligente Fertigungsanlagen. Auch wolle man auf die vorausschauende Wartung setzen, so das Unternehmen weiter.
 
Im Konzernbereich Technical Components sollen die Kundendaten künftig so analysiert und genutzt werden, dass das Unternehmen den Kunden spezifische Angebote bieten könne. Diese sollen speziell auf den Kunden abgestimmt sein, führt Dätwyler aus. Technical Components ist auf die Distribution von Komponenten und Zubehör in Elektronik, Automation und ICT spezialisiert.
 
Die Dätwyler Gruppe besteht aus 50 operativen Gesellschaften und beschäftigt 7000 Mitarbeitende weltweit, so die Angaben des Unternehmens. (kjo)