CPU-Gate: Intel warnt jedermann vor eigenen Patches

Intel warnt alle – Endkunden, OEM, Systemhersteller, Software-Anbieter wie Cloud-Provider – davor, die eigenen Sicherheits-Updates gegen Meltdown und Spectre zu nutzen. Die Patches seien fehlerhaft und führten dazu, dass Systeme öfters booten als normal und sich auch sonst "unvorhersehbar" verhielten, so Intel.
 
Nach nur wenigen Monaten der Entwicklung der Patches, bittet Intel die Industriepartner darum, "ihre Bemühungen darauf zu konzentrieren, frühere Versionen der aktualisierten Lösung zu testen, damit wir ihre Veröffentlichung beschleunigen können", so Navin Shenoy, Executive Vice President und General Manager der Data Center Group bei Intel.
 
Andererseits macht man Hoffnung: "Wir haben nun die Ursache der Probleme für die Broadwell- und Haswell-Plattformen gefunden und gute Fortschritte bei der Entwicklung einer Lösung gemacht", so Shenoy, und rolle einen Update zum Test aus.
 
Intel hofft, nun gehe alles besser und schneller und kündigt an, dass im Laufe dieser Woche weitere Details zum Timing folgen würden.
 
Zwischenbilanz: Die Probleme mit Patches wachsen, wohl aber kaum die Kaufgelüste für Intel-Produkte. (mag)