Comsoft-Chef wird neuer SwissICT-Geschäftsführer

Christian Hunziker wird Geschäftsführer von SwissICT.
Der Branchen-Veteran Christian Hunziker soll die Geschicke des Verbands SwissICT führen. Seine Nachfolge bei Comsoft ist noch offen.
 
Nachdem SwissICT fast ein Jahr interimistisch von Präsident Thomas Flatt geführt wurde, hat der Informatikverband nun einen Nachfolger für Bianca Rühle gefunden. Christian Hunziker übernimmt die Geschicke des ICT-Verbands, wie dieser heute mitteilt. Das genaue Datum seines Stellenantritts ist noch nicht definiert. Hunziker werde aber an der ICT-Networkingparty am 25. Januar in Bern am SwissICT-Tisch anzutreffen sein.
 
Wie Flatt im September 2017 zu inside-channels.ch sagte, sollte der neue Geschäftsführer "ein grosses Netzwerk und Erfahrung in der ICT-Industrie" haben. Dies bringt Christian Hunziker mit, er ist in der hiesigen Branche bestens bekannt.
 
Hunziker wechselt von Comsoft zum Verband. Bei der Bechtle-Tochter Comsoft Direct ist er seit 2015 als Country Manager tätig. Er ist derzeit noch aktiv beim Software-Lizenz-Spezialisten tätig, wie er auf Anfrage erklärt. Derzeit werde die Nachfolgeregelung definiert.
 
Vor seinem Wechsel zu Comsoft Direkt hatte der 52-Jährige leitende Positionen bei Elca und Dell inne. Ab Ende der 1990er Jahre arbeitete er in verschiedenen Positionen bei Sun Microsystems. Als ehemaliger Softwareentwickler, Data-Warehouse-Experte sowie Marketing- und Verkaufsleiter und zuletzt Geschäftsführer sei Hunziker bestens mit den Themen der Branche und von SwissICT vertraut, heisst es in der Mitteilung weiter.
 
Digitalisierungsstrategie vorantreiben
Der neue Verbands-Geschäftsführer soll bei SwissICT den eingeschlagenen Weg und die Digitalisierungsstrategie fortsetzen. Zu seinen Prioritäten gehören unter anderem die in den vergangenen Wochen angekündigten Projekte wie die Zusammenarbeit mit Best of Swiss Web, wie Hunziker zu inside-channels.ch sagt, oder auch Lifelong Learning und die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden. Hinzu komme der Relaunch der Website. Der Verband solle noch attraktiver für die bestehenden und zukünftigen Mitglieder werden, wie es in der Mitteilung heisst.
 
Hunziker sieht im Verband viel Potenzial. Er wolle nicht nur die Mitglieder auf dem Weg in die digitale Zukunft begleiten, sondern auch die eigenen Produkte vollständig digitalisieren, wie er sagt. (kjo)