Westschweizer Startup lanciert Krypto­währungs-"Tresor" für Banken und Fonds

"Silo". So heisst ein neues Produkt, das gestern in Genf zum ersten Mal vorgestellt wurde und auf Interesse bei der Westschweizer Presse stiess. Hersteller ist das Startup Metaco aus Vevey. "Silo" ist eine Kombination von gemäss Hersteller hochsicherer Hardware und Software für das Verwalten von mehreren Wallets. In so genannten Wallets sind die privaten und öffentlichen Schlüssel gespeichert, die man für Transaktionen mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether braucht.
 
Die Software von Metaco enthält zudem Funktionen, die Banken und Fonds für das Managen von Kryptowährungen brauchen. Zum Beispiel werden Transaktionen nachverfolgbar aufgezeichnet. Zudem ist die Hardware von "Silo" gemäss Metaco speziell gegen jegliche Angriffe gesichert. So werden alle Daten verschlüsselt gespeichet und die Hardware kann – alles immer gemäss Angaben von Metaco – nicht signierte Software gar nicht ausführen. Dies ist wichtig, weil Kryptowährungen verloren gehen, wenn man seine Schlüssel verliert oder diese gestohlen werden.
 
Gemäss Metaco gibt es Schnittstellen zu den Kernbankenlösungen von Temenos. "Silo" wird von Temenos unterstützt und auf dem Software-Marktplatz des wichtigen Schweizer Bankensoftware-Herstellers angeboten. (hc)