Schweizer Security-Threat-Sharing-Plattform lanciert

Die Security Interest Group Switzerland (SIGS) hat eine Internetplattform lanciert, auf der Schweizer Security-Professionals Informationen und Analysen zu aktuellen Cyberbedrohungen austauschen können. Die technische Plattform für dieses Information Sharing and Analysis Center (ISAC) stammt vom US-Security-Dienstleister Anomali.
 
"Mein Ziel ist es, Unternehmen, die sich bisher verpflichtet gefühlt haben, möglichst nicht über Security-Vorfälle zu reden, dazu zu bringen, offen mit anderen Unternehmen zu reden", wird die SIGS-Gründerin Gabi Gerber in der Mitteilung von Anomali zitiert. "Zeit und Ressourcen können gespart werden … wenn man das Rad nicht immer wieder neu erfindet." Informationen darüber, wie bei einem Unternehmen Systeme erfolgreich geknackt wurden, könnten beispielsweise anderen dabei helfen, den gleichen Angriff abzuwehren.
 
Laut Anomali können Daten, die möglicherweise vertrauliche Informationen beinhalten, als privat markiert werden. Auch sei es möglich, Daten zu anonymisieren, bevor man sie teilt. Selbst konnten wir bisher noch keinen Blick auf das System werfen, weil man nach der Anmeldung erst auf eine Genehmigung durch das SIGS-ISAC-Team warten muss. (hjm)