Citrix: SaaS wächst stark, Stammgeschäft schwach

Citrix hat im vierten Quartal 2017 einen Umsatz von 778 Millionen Dollar erwirtschaftet und sich damit im Jahresvergleich um sechs Prozent gesteigert. Der Reingewinn (Nicht-GAAP) betrug 248 Millionen Dollar, während er im Vorjahreszeitraum noch bei 218 Millionen Dollar gelegen hatte.
 
Am stärksten stieg der Umsatz mit Software-as-a-Service, der um 38 Prozent nach oben schnellte. Der Bereich trug dennoch mit 49,7 Millionen Dollar lediglich etwas über sechs Prozent zum Gesamtumsatz bei.
 
Ebenfalls zweistellig konnte Citrix bei den Professional Services – also Beratung, Training und Zertifizierung – zulegen, damit setzte der Konzern im vierten Quartal 2017 rund 38,4 Millionen Dollar um.
 
Ernüchternder sieht es in den beiden grossen Segmenten von Citrix aus: Sowohl mit Produkten und Lizenzen wie auch mit Lizenz-Updates und Wartung konnte das Unternehmen lediglich um drei beziehungsweise vier Prozent wachsen. Mit Produkten und Lizenzen generierte Citrix einen Umsatz von 263 Millionen, während Lizenz-Updates und Wartung dem Konzern mit 427 Millionen Dollar mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes eintrugen.
 
Die Einnahmen stiegen in der Pazifikregion um zehn Prozent und in der Region Amerika um acht Prozent, während sie in EMEA mit einem Prozent Wachstum praktisch stagnierten.
 
Der Jahresumsatz für 2017 belief sich auf 2,82 Milliarden Dollar und lag damit drei Prozent über dem Vorjahr. Im letzten Jahr machte Citrix einen Reingewinn von 744 Millionen Dollar. (ts)