CPU-Gate: Intel bringt vorsichtig neue Microcode-Updates

Am 22. Januar musste Intel seine erste Serie von Microcode-Updates, die seine Chips davor bewahren sollten, dass Angreifer die Schwachstellen Meltdown und Spectre nützen können, um Daten auszuspionieren, zurückziehen, beziehungsweise von ihrer Installation abraten. Der Grund war, dass sie manche PCs und Server zum Absturz brachten.
 
Nun wagt der Chipriese einen neuen, wenn auch sehr eingeschränkten Anlauf. Seit Freitag stehen neue BIOS-Updates zur Verfügung, allerdings nur für die Intel-eigenen Mini-Computer NUC, Compute Stick und Compute Card.
 
Man habe die Ursache für die Abstürze gefunden und behoben, so Intel. Diese Kleincomputer dürften allerdings nicht unbedingt vordringliche Angriffsziele für Cyberspione sein, die es auf vertrauliche Daten abgesehen haben. Gut möglich, dass Intel damit einen Test durchführt, ob die Probleme wirklich verschwunden sind. Informationen über weitere Updates will Intel erst am 15. Februar veröffentlichen. (hjm)