Lloyds-Bank verbietet Bitcoin-Käufe mit Kreditkarte

Die britische Bankengruppe Lloyds Banking Group erlaubt ihren Kunden ab sofort keine Kreditkarten-Käufe von Bitcoins und anderen Kryptowährungen mehr. Das teilte der Konzern mit, zu dem unter anderem die Banken Lloyds, Halifax und Bank of Scotland gehören. Laut 'Independent' zählen die Banken rund neun Millionen Kreditkarten-Kunden.
 
Damit sollen Kunden davor bewahrt werden, infolge der starken Kursschwankungen Schulden anzuhäufen, sagte eine Sprecherin der deutschen Nachrichtenagentur 'dpa'. Per EC-Karte könnten die digitalen Währungen aber weiterhin gekauft werden.
 
Die britische Premierministerin Theresa May nannte die Kryptowährung ein beachtenswertes Problem. Grossbritannien und andere Länder sollten die Risiken "sehr ernsthaft" beobachten, sagte sie am Rande des WEFs in Davos.
 
Der Bitcoin-Kurs war zuletzt auf unter 8000 US-Dollar gefallen. Damit ist die Kryptowährung weit entfernt von ihrem Rekordhoch Mitte Dezember von fast 20'000 Dollar. (sda/kjo)