IT-Projekt der Basler Denkmalpflege kommt nochmals vor den Rat

Das Projekt "Kundenfreundliche transparente Denkmalpflege" gilt als erstes E-Government-Element im Kanton Basel-Stadt. Nun kommt es ein zweites Mal vors Parlament. Nach der Rückweisung 2015 im Parlament hat es die Regierung nun überarbeitet.
 
Mit dem Projekt namens "monument.bs" soll seit 2014 eine aus dem Jahr 1999 stammende und veraltete Fach-Anwendung namens DOMUS abgelöst werden.
 
Es sollten, so das Initialkonzept, "die nach aussen gerichteten Geschäftsprozesse kundenfreundlicher und transparenter gestaltet als auch der Aufwand für interne administrative Aktivitäten zugunsten einer effizienteren Abwicklung der kundenbezogenen Kernprozesse gesenkt werden".
 
Die mit der Ablösung verbundenen Ziele stammen vom Januar 2011.
 
Die Regierung beantragte dem Grossen Rat dafür jetzt 790'000 Franken für die Umsetzung – beim ersten Anlauf 2015 war es rund eine Million gewesen (einmalige und wiederkehrende Kosten). Gerechnet wurde damals mit Tagesansätzen von 2000 Franken für Externe.
 
Bürgerliche kritisierten 2015, es sei erneut eine Insellösung, teuer und die Rolle der Zentralen Informatikdienste sei unklar. Dies obwohl die Abteilung Informatiksteuerung und Organisation (ISO) das Projekt damals positiv beurteilte: "Das Vorhaben der Denkmalpflege trägt wesentlich dazu bei, die strategischen Informatikziele zu erreichen".
 
Die Kritikpunkte des Grossen Rates seien aufgenommen worden, schreibt die Regierung nun. Konkret solle ein im Kanton bereits eingeführtes Produkt für die elektronische Geschäftsverwaltung eingesetzt werden. (mag/sda)