Hackerangriff auf Server der Olympischen Spiele

Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Südkorea ist es zu einem Cyber-Angriff gekommen. Die Organisatoren teilten am Samstag mit, dass am Tag zuvor Server angegriffen wurden. Demnach kam es zu Fehlfunktionen bei den IPTVs im Hauptpressecenter, berichtet das Newsportal 'Yonhap'.
 
Um etwaigen weiteren Schäden vorzubeugen, habe man die betroffenen Server heruntergefahren, so das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele 2018 (POCOG). Durch das Herunterfahren sei die Website nicht erreichbar gewesen. Deshalb hätten auch einige Besucher, die sich online einen Platz reserviert haben, ihre Tickets nicht ausdrucken können. Ab Sonntag Morgen habe man wieder einen Normalbetrieb einstellen können.
 
Das POCOG betont in einem Statement, dass "nicht-kritische Systeme" betroffen gewesen seien und dass die "Sicherheit der Athleten und Besucher" zu keiner Zeit davon betroffen gewesen seien. Wer die Angreifer waren und von wo aus sie die Attacken ausgeführt haben, ist nicht bekannt. Man habe eine Untersuchung eingeleitet und werde weiter informieren, sobald mehr Details bekannt seien, zitiert 'Yonhap' einen Sprecher des Komitees. (kjo)