Securityforscher identifizieren spezielle Olympia-Malware

Mehrere amerikanische Security-Firmen wollen die Malware identifiziert haben, die auf die Server der Olympischen Spiele geschleust wurde. Der "Olympic Destroyer" genannte Virus sei designt worden, um kritische System-Files zu löschen und damit die Systeme offline zu bringen, schreibt 'Reuters'.
 
Cisco habe einige Samples der Software untersucht, die vermutlich beim Angriff zum Einsatz gekommen seien. Der Angriffsvektor sei aber nach wie vor unbekannt.
 
Man könne aber sagen, dass die Malware nicht dazu designt worden sei, Informationen zu stehlen. Sie habe das Ziel gehabt, die Spiele zu stören. Etwa sollte "Olympic Destroyer" Schattenkopien und Event-Logs löschen und sich über PsExec weiter im System verbreiten. Die Malware weise gewisse Ähnlichkeiten mit den Ransomware-Varianten BadRabbit und Nyetya auf, schreibt heisst es weiter.
 
Die Organisatoren der Olympischen Spiele haben bereits bestätigt, dass es einen Angriff auf nicht kritische Systeme während der Eröffnungsfeier gegeben hat. Deswegen waren die Website der Spiele wie auch das IPTV zeitweise offline. (kjo)