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Freitag, 25.05.2007
Der transzendente Orbit-Besucher

Und hier noch unsere Freitagabend-Nachricht.
 
Falls Sie die diesjährige Orbit besucht haben: Haben Sie schon mal daran gedacht, für ihren Besuch Geld zu verlangen? Nein, nein, Sie haben sich nicht verlesen, und wir auch nicht vertippt. Für die Idee gibt es gute Argumente.
 
Weisser als Weisser denn je und noch weisser
Früher zahlte ja der normale IT-Mensch noch seinen Eintritt an Orbit oder iEX. Heute kann man sich vor Gratiseinladungen kaum mehr retten. Eine einfache Folge des Gesetzes von Angebot und Nachfrage. Und die logische Weiterentwicklung?
 
Und dann, lieber Besucher, ist ja auch Ihr Wert, bzw. Ihre "Qualität", wie das marketingsprachlich heisst, gemäss den Schlussbilanzen der Veranstalter Jahr für Jahr gestiegen. (Wir wagen mal die Voraussage, dass das auch dieses Jahr so sein wird). Wir haben uns eh schon gewundert, dass dieses Jahr noch nicht alle im Rolls Royce vorgefahren sind.
 
Irgendwann (gemäss unserer Trendanalyse in 3,2 Jahren) wird sich Ihre Qualität so weit gesteigert und sublimiert haben, dass Sie in die geistigen Sphären transzendieren. Der durchschnittliche IT-Messenbesucher wird dann, von goldenem Glanz umwabert, entkörperlicht durch die Messehallen schweben. (Aber natürlich immer noch über ein äusserst physisches IT-Budget verfügen). Allein für dieses esoterische Erlebnis werden die Aussteller gerne tief in die Tasche greifen (Qualität hat schliesslich ihren Preis.)
 
OK, nach diesem Ausflug wieder zurück zur Realität. Falls Sie Lust haben, etwas über die ganz alltäglichen Sorgen und Freuden der Orbit-Aussteller zu erfahren, wie die unglückliche Ansetzung der Messe zwischen Auffahrt und Pfingsten oder überlange – oder zu kurze? – Öffnungszeiten müssten Sie auf inside-channels.ch und zu unserem grossen Orbit-Fazit wechseln. (Hans Jörg Maron)
 
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