"Freiwillige" Lohnsenkungen zwischen 2,5 und 10 Prozent.
Wie das Magazin 'Rundschau' des Schweizer Fernsehens gestern abend berichtete, fordert der amerikanische Computerhersteller Hewlett-Packard seine Schweizer Mitarbeiter zu einem freiwilligen Lohnverzicht von fünf bis zehn Prozent auf. Ganz neu ist diese Entdeckung allerdings nicht, denn die freiwilligen Lohnsenkungen sind bei der Schweizer Tochter bereits
seit Mai in Kraft.
Wie HP-Sprecher Beat Welte gegenüber inside-it.ch bestätigt, bewegen sich die Höhe der freiwilligen Lohnsenkungen zwischen 2,5 und 10 Prozent. Die grosse Mehrheit läge jedoch bei 5 Prozent. Gegenüber der 'Rundschau' erklärte die Firma weiter, dass sich "erfreulicherweise viele Mitarbeiter zu dieser freiwilligen Salärreduktion bereit erklärt" hätten.
Im Fernsehbericht kritisiert die Gewerkschaft Kommunikation, dass den Angestellten trotz einer Lohnsenkung keine Arbeitsplatzgarantie in Aussicht gestellt werde. Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes
schlägt in dieselbe Kerbe: "HP hat Erklärungsbedarf". (bt)