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Montag, 23.11.2009
Keine Garantie für Raucher-Macs

Die US-amerikanische Verbraucherschutzorganisation "Consumers Union" macht in einem Bericht auf zwei Fälle aufmerksam, wonach Apple die (Garantie-) Reparatur von Geräten von Rauchern verweigert hatte. Im ersten Fall verweigerte Apple die Reparatur eines mit Überhitzungsproblemen kämpfenden MacBooks mit dem Hinweis darauf, dass das Gerät Zigarettenrauch ausgesetzt war. Da Passivrauch gesundheitsschädlich sei, wolle man keine Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter in Kauf nehmen.
 
Auch einer Frau wurde die Reparatur ihres iMacs mit dem Hinweis auf Nikotin verweigert. Man habe festgestellt, dass das Gerät aus einem Raucher-Haushalt stamme und deshalb die Gefahr einer Biogefährdung ("Bio-Hazard") für die Apple-Techniker bestehe. Aufgrund der Kontaminierung sehe man sich dazu gezwungen, die Reparatur zu verweigern, wurde der verdutzten Dame beschieden. Auch ihre Reklamation per E-Mail an das Sekretariat von Apple-Chef Steve Jobs nutzte dabei nichts. "Nikotin steht auf der Liste der gefährlichen Substanzen am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund wird Apple von seinen Mitarbeitern nicht verlangen, Geräte zu reparieren, die man für gesundheitsschädlich hält", erklärte man der Frau in einer Antwortmail.
 
Nicht bekannt ist bisher, ob es sich bei diesen Vorkommnissen lediglich um Einzelfälle handelt. Apple wollte dazu bisher weder gegenüber der Konsumentenschutzorganisation noch gegenüber Medien Stellung beziehen. (bt)
 
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