Die Grossbank als erste Kundin für IBMs Sicherheitslösung "ZTIC".
Gemäss Presseberichten auf
'tagesanzeiger.ch' und
'computerworld.ch' führt die Grossbank UBS einen Stick für den sicheren E-Banking-Zugang ein. Es handelt sich dabei um den
"ZTIC-Stick" (Foto), der vom IBM-Forschungslabor in Rüschlikon entwickelt wurde, wie Nicole Herfurth vom Zurich Research Laboratory gegenüber inside-it.ch bestätigt.
IBM hatte die Entwicklung des USB-Sticks (ZTIC steht für "Zone Trusted Information Channel") im Oktober 2008 angekündigt. Mit der UBS hat sich nun gleich eine der grössten Schweizer Banken dafür entschieden. Zurzeit laufen Gespräche mit weiteren Interessenten, so Herfurth. Dabei konzentriert sich IBM nicht nur auf Schweizer Banken oder auf Institute einer gewissen Grösse: "Der ZTIC-Stick eignet sich für alle Banken", so Herfurth. Das Besondere an der IBM-Lösung ist die Tatsache, dass
der User auf dem integrierten Display sieht, welche Transaktion zurzeit vorgenommen wird:
Das Gerät baut eine direkte Verbindung zum E-Banking-Server auf. Die UBS betont, dass die Bestätigung von Begünstigten auch mit dem bisherigen Kartenleser möglich ist.
Die UBS hat zurzeit zirka 650'000 E-Banking-Kunden. Für Firmenkunden ist der Bezug des neuen USB-Sticks kostenlos, Privatkunden müssen 65 Franken bezahlen. Der Rollout beginnt Mitte Februar bei den Privatkunden. Von Mai bis Juli kommen die Geschäftskunden an die Reihe.
Der E-Banking-Zugang per USB-Stick ist bereits bei einigen Schweizer Banken möglich. IBM-Konkurrenten in diesem Bereich sind etwa Kobil (z.B. bei der Migros Bank) oder Crealogix bei diverse Kantonalbanken. (mim)