Und hier noch unsere Freitagabend-Nachricht
Grosse Aufregung bei der Stadtzürcher Liegenschaftsverwaltung: Da flatterte doch unlängst aus der IBM-Zentrale in Zürich-Altstetten eine ungewohnte Anfrage ins Haus. Man brauche für die aus Paris nach Zürich umziehenden Top-Manager von IBM kurzfristig folgende Wohnungen:
- Sechs bis acht "Super-Flats" im Preisrahmen von 14'000 bis 16'000 Franken (pro Monat - versteht sich).
- Und dann noch etwa 200 Wohnungen in der Preislage von 5'000 bis 6'000 Franken (auch pro Monat).
Und: Die Liegenschaftsverwaltung solle die Wohnungen doch bitte recht schnell zur Verfügung stellen.
Dort sah man sich mit einem ungewohnten Problem konfrontiert. Erstens gibt es nicht viele freien Wohnungen in Zürich und zweitens sind die, die es hat, für einmal nicht - wie sonst immer - zu teuer, sondern zu billig. Nun - die "Ligi" konnte, trotz eines Hilferufes an den Stadtrat, nicht wirklich weiterhelfen. So sind denn (angeblich - dies ist ein Gerücht) nicht alle der Manager aus dem ehemaligen Pariser IBM-HQ glücklich mit den Wohnungsangeboten aus Zürich
und Umgebung. Kennen Sie Schlieren?
Ab in die BesenkammerDoch der
Umzug von Teilen des Pariser Hauptquartiers nach Zürich scheint auch sonst für recht viel Unruhe in Altstetten zu sorgen. Einerseits muss man
Stellen abbauen, andererseits braucht es Platz für die Ober-ManagerInnen aus Paris. Und zwar abschliessbare, separate Büros und nicht einfach ein "Wägeli" und ein stetiger wechselnder Platz im Grossraumbüro.
Und so kam es (auch dies ist ein Gerücht, aber ein ziemlich wahres), dass IBM-Schweiz-Chef Peter Quadri zügeln musste. Zwar nicht grad in die Besenkammer (gibt es bei IBM eh nicht mehr - Putzen ist outgesourct), aber immerhin in ein Sitzungszimmer. (Christoph Hugenschmidt)