BloggingToms Woche im Cyberspace XXI.
Web 2.0 ist ja soo in. Keine Webseite, kein Dienst der etwas auf sich hält, der sich nicht Web 2.0 verschrieben hätte (und dazu noch mindestens Beta im Namen führt). Was aber dieses Zwonullige wirklich heisst, ist gar nicht immer so einfach zu definieren - und das ist manchmal vielleicht auch gar nicht so schlecht. Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien haben es trotzdem versucht und präsentieren ihr Ergebnis nun in Form eines 35-minütigen Clips:
Web 2.0 - Der Film.
Allerdings frage ich manchmal schon, ob wir all diese Web 2.0-Entwicklungen, die täglich irgendwo auftauchen, auch wirklich brauchen. Oder gibt’s tatsächlich einen Markt für ein Tool, wo jedermann hinkritzelt,
was er gerade isst, man
seine Kleidung bewerten lassen oder
Verträge mit sich selbst abschliessen kann?
Auch die Web 2.0-Fotocommunity flickr hat mal wieder was Neues zu bieten: Ab sofort dürfen zahlende (und nur zahlende!) Kunden Videos
uploaden. Als ob wir das nicht schon kennen würden. Allerdings begrenzt flickr die maximale Länge auf 90 Sekunden, und nennt das ganze "long photos". Reichlich Platz also für weitere
geistreiche? oder
tiefschürfende? Selbstdarstellungen im Internet, auf die die Welt ganz sicher gewartet hat.
Zum Schluss noch ein Ausflug in die Tierwelt und das Verhältnis zu uns Menschen. Nicht immer nämlich kann man zum vornherein einschätzen, wie gefährlich
kleine Bestien wirklich sein können. Da scheint es mir angebrachter, sich einen Tanzkakadu zuzulegen. Der lässt sich wenigstens
mit Musik ablenken. (
BloggingTom)