Der Schwerzenbacher Business-Software-Hersteller Soreco bringt die Business-Process-Management-Plattform Xpert.ivy im August in Version 4 heraus. Mit Xpert.ivy kann man Prozesse und Mitarbeiter-Rollen definieren und diese dann in einem integrierten ERP-System abbilden.
Neu kann man nun mit der prozessorientierten Entwicklungsumgebung auch grafische Benützeroberflächen (GUIs) "programmieren". Diese würden heute bei IT-Projekten, wo es um den Bau von Service orientierten Architekturen (SOA) geht, oft vernachlässigt, obwohl sich Anwender letztlich nicht für Technologie, sondern für ihre Dialoge mit dem System interessieren, beschreibt Soreco die Problemstellung.
Xpert.ivy 4.0 enthält nun GUI-Komponenten-Bibliotheken, mit denen man Anwenderoberflächen "zusammenklicken" kann. Die gesamte Logik der Oberflächen wird dabei serverseitig abgewickelt. Auf dem Client braucht es lediglich eine übliche Java Runtime Umgebung, um den RIA-Client (RIA - Rich Internet Application) laufen zu lassen.
Soreco verwendet für Xpert.ivy als OEM die "UltraLightClient"-Technologie des Basler RIA-Spezialisten
Canoo. Die Schwerzenbacher bezeichnen die Möglichkeit, mit der BPM-Plattform nicht nur Prozesse und Webservices zu modellieren, sondern mit Version 4.0 gleich auch noch gut aussehende und funktionale RIA-Benützeroberflächen zu bauen, einen "Quantensprung."
Mehr von und über Canoos RIA-Technologie kann man übrigens am Zürcher
Java-Entwicklerkongress Jazoon hören und sehen. (hc)