BloggingToms Woche im Cyberspace XXXII
Geheimniskrämerei scheint derzeit der letzte Schrei im Marketing zu sein. So wissen wir alle, dass sowohl Swisscom wie auch Orange zwar den 11. Juli als Einführungstermin des iPhone 2.0 angeben, sonst aber keinen Pieps von sich geben (oder geben dürfen).
Weder Details zu den Preisplänen noch zu allfälligen Special-Events will man in der Öffentlichkeit streuen. Dabei würde einem Telefon, das im Jahr 2008 endlich alles kann,
was andere Handys schon 1999 konnten, etwas zusätzliche Werbung doch sicherlich gut tun. Oder LG Mobile, wo es
in einem Wettbewerb derzeit 10 Handys zu gewinnen gibt. Teilnahmeberechtigt waren bis gestern Abend nämlich nur Schweizer, die sich zum Zeitpunkt der Teilnahme in Österreich aufgehalten haben. Verschmitzt habe ich angefragt, ob ich nun extra zu unseren östlichen Nachbarn reisen müsse um zu gewinnen. Eine Antwort erhielt ich nicht,
aber immerhin sind die Bedingungen korrigiert worden, so dass nun auch Schweizer die sich zufällig in der Schweiz aufhalten, teilnehmen dürfen. Viel Glück!
Chinesische Mauer spielt auch Aldi Suisse und schreibt auf meine Anfrage, ob das Netbook
Medion akoya mini auch in der Schweiz verkauft wird, lapidar zurück, dass über mögliche Termine und Preise grundsätzlich keine Auskunft erteilt werde und man doch einfach den Newsletter abonnieren solle. Ist das die neue Art der Medienkommunikation? Ich seh schon all die Journalisten, die ihre Beiträge nur noch auf Newsletter stützen…
Während andere jahrelang für eine Weltreise mit wenigen Stationen sparen, reiste der 31-jährige
Matt Harding (Foto) bereits dreimal tanzend um die Welt. Nachdem er seine ersten peinlichen Tanzschritte aus dem Jahr 2005
auf Video festhielt und es so zu einiger YouTube-Berühmtheit schaffte, wurde auch "Stride Gum", ein amerikanischer Kaugummiproduzent, auf ihn aufmerksam und sponsorte eine zweite Weltreise. So reiste Harding 2006 in 39 Länder auf 7 Kontinenten und liess sich erneut an allen Orten
mit dem Matt-Tanz filmen.
Nun ist der YouTube-Star zurück und präsentiert
sein neustes Video, zusammengestellt aus einer 14-monatigen Reise in 42 Länder. Ganz schön eindrücklich - nur der Tanz scheint mir noch etwas verbesserungswürdig...
Übrigens: Zensur ist nicht nur schlecht. Schwarze Balken können nämlich auch
ein Lächeln in Ihr Gesicht zaubern. Und wenn Sie auch Ihre Mitmenschen mal zum Staunen oder Kopfschütteln bringen wollen, versuchen sie es doch einfach mal mit einem
menschlichen Rolltreppen-Rotor. (
BloggingTom)