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Dienstag, 05.08.2008
SBB migrieren 20'000 Anwender auf Exchange

"Lange Migrationsphase". SBB lobt T-Systems. T-Systems lobt SBB.
 
Die Informatik der SBB gab in der Vergangenheit immer wieder zu reden. Ein schlecht kalkulierter Auftrag riss Löcher in die Erfogsrechnung von Swisscom IT Services und die Bähnler zeigten sich in internen Umfragen erst gar nicht, danach nur knapp zufrieden mit ihren PC-Arbeitsplätzen.
 
Nun aber gibt es eine Erfolgsmeldung: Der Berner IT-Dienstleister T-Systems meldet stolz die Migration von 20'000 E-Mail-Briefkästen von einem host-basierten Mailsystem ("Memo") und Lotus Notes von IBM auf Microsoft Exchange 2007 mit Outlook als Software für die einzelnen PCs.
 
T-Systems habe die neue Lösung im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen implementiert (schreibt T-Sytems). Dafür mussten während der Pilot- und Migrationsphase drei verschiedene Systeme, eben "Memo", Notes und Exchange parallel unterhalten werden. Die persönlichen Postfächer und die Gruppen-E-Mail-Adressen wurden in 2000er Schritten paketweise migriert.
 
SBB und T-Systems loben sich in einer Mitteilung von heute gegenseitig: "Eine lange Migrationsphase ist endlich erfolgreich abgeschlossen. Die Umstellung in einzelnen Tranchen hat sich bewährt. Das Projektmanagement unseres Partners über diesen langen Zeitraum hinweg war einfach vorzüglich," zitiert T-Systems ungenannte "IT-Verantwortliche" der SBB, während T-Systems-Eisenbahn-Spezialist Daniel Iseli seinerseit die "vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den SBB-Spezialisten lobt."
 
Mal schauen was die SBB-Anwender in der nächsten Umfrage sagen… (Christoph Hugenschmidt)
 
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