BloggingToms Woche im Cyberspace XLII
Wie sehen eigentlich all die Fabrikarbeiter aus, die unsere Handys oder unsere Computer herstellen? Ein Brite, der sein nagelneues iPhone ausprobierte, kennt nun sein "iPhone-Girl". Auf seinem Handy waren nämlich
drei Fotos einer Asiatin gespeichert, die offenbar an einer iPhone-Produktionsstrasse einer chinesischen Fabrik arbeitet. Gemäss der Zeitung "South China Morning Post" seien die Bilder vermutlich von Arbeitern aufgenommen worden, um die Geräte zu testen. Danach hätten sie wohl vergessen, die Daten wieder zu löschen. Die "hübscheste Fabrikarbeiterin Chinas" ("Southern Metropolitan Daily") muss aber nicht mit Konsequenzen rechnen: Entgegen den Befürchtungen einiger Kommentatoren ist sie nicht entlassen worden. Dafür wird ein neues Marketingkonzept geboren: Wäre es nicht etwas besonderes, wenn Handy & Co in Zukunft Bilder der Arbeiter (-innen) enthalten, die das eigene Mobiltelefon gefertigt haben? Das neue Handy - inklusive persönlichem Touch.
Chrome, der
neue
Browser von Google, steht noch nicht mal 24 Stunden
zum Download bereit und der Hype ist bereits riesengross. Keine IT-Webseite und kein Blog, das nicht über Googles Angriff auf Microsofts Internet Explorer berichten würde. Und eine grosse Ankündigung kann Google schon nach dieser kurzen Zeit nicht mehr halten: Chrome ist keineswegs vor einem Totalabsturz aller Tabs sicher. Der Inder Rishi Narang zeigt bereits jetzt in einem
Proof of Concept, dass so ein Totalabsturz durchaus machbar ist. Datenkrake Google sammelt mit Chrome aber auch jede Menge Informationen, wie in den
Datenschutzbestimmungen nachzulesen ist. Und wenn Google die Schweiz dann
auch noch Deutschland zuschlägt, weiss ich auch nicht mehr weiter...
Zürich gehts schlecht. So schlecht, dass nun sogar
Stromkästen,
Parkhäuser und ganze
Brücken zu Schleuderpreisen
verhökert werden. Dafür gibts in Zürich wohl bald ein
Räucherstäbchenverbot. Und zum Schluss noch eine Anregung für laue Bürostunden:
Das Telefonpiano. (
BloggingTom)