BloggingToms Woche im Cyberspace XLIV
Einen kleinen Coup hat diese Woche das Softwarehaus CodeWeavers vollbracht und damit Platzhirsch Google so ziemlich die Show gestohlen. Mit "Crossover Chromium" veröffentlichten die Entwickler nämlich eine auf den Open-Source-Quellen von
Google Chrome basierende Browserversion, die im Unterschied zum Original allerdings auch auf den Betriebssystemen Mac OS X und diversen Linux-Derivaten läuft.
Chromium ist ohne Einschränkungen
zum Download freigegeben, allerdings warnt CodeWeavers-CEO Jeremy White derzeit noch davor, die Software auf Produktivsystemen einzusetzen, da sie auf einer Beta-Version basiere und es sich deshalb nur um ein "Proof-of-Concept" handle. Trotzdem haben so Mac- und Linux-User erstmals die Möglichkeit, den aus Datenschutzgründen umstrittenen neuen Browser zu testen. Ob und wie schnell Google angesichts dieser Portierung nun selbst eine Version für die entsprechenden Betriebssysteme nachreicht, bleibt derzeit offen.
Als iPhone-Besitzer
hat man es wirklich nicht einfach. Erst musste man monatelang warten, bis das Mobiltelefon auch in der Schweiz erhältlich ist (oder sich eins importieren und mit allerlei Hacks zum laufen bringen). Dann ist es endlich da, aber man muss ihm noch immer
mit allerlei Software zu Leibe rücken. Und als ob die
vermeintliche Sicherheitslücke nicht schon genug wäre, lässt sich auch die Autokorrektur nicht ausschalten. Das nervt so sehr, dass man dafür sogar
eine Petition startet. Die Leidensfähigkeit so mancher stolzer iPhone-Besitzer scheint mir extrem hoch zu sein. Etwas, was sich jeder andere Handyhersteller wohl nur wünschen kann...
Hat eigentlich irgendjemand negative Auswirkungen in Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des "Large Hadron Collider" (LHC) im CERN in Genf bemerkt?
Nein? Abwarten, denn das könnte sich
noch ändern, schliesslich wird der LHC
mit Windows Vista betrieben. Und sonst bleibt immer noch die Option, sich selbst
ein schwarzes Loch zu kaufen. (
BloggingTom)