BloggingToms Woche im Cyberspace XLVII
Google macht uns das Leben leichter. Ob Suchmaschine, Online-Sheets oder Werbung, überall hat der Gigant die Finger im Spiel. Dass dabei das Motto "Don't be evil" immer mal wieder stark angekratzt wird, ist ja auch nicht mehr neu. Nun aber richtet sich Google ganz neu aus und hilft uns sogar, böse Überraschungen beim nächtlichen Mailschreiben zu verhindern. Wer schon mal Mails im Alkoholrausch verschickt hat, die er am nächsten Tag bereut hat, wird Google-Entwickler Jon Perlow dankbar sein. 'Mail Goggles' aus den Google Labs arbeitet nur spätabends am Wochenende und fordert vor dem Absenden von Mails das Lösen von Rechenaufgaben innerhalb einer bestimmten Zeit. Schafft man die Aufgaben nicht, wird auch kein Mail verschickt.
Ich gebe ja zu, dass ich unweigerlich an den 1. April denken musste, als ich von 'Mail Goggles' gehört habe. Aber ganz offensichtlich meinen die das todernst. Im Google-Blog
erklärt Perlow die Beweggründe für seine Entwicklung: "Manchmal
schreibe ich Nachrichten, die ich nicht senden sollte. Zum Beispiel habe ich einem Mädel per SMS mitgeteilt, dass ich in sie verknallt bin. Oder ich schickte meiner Ex-Freundin spät in der Nacht eine E-Mail, dass wir wieder zusammenkommen sollten."
Microsoft hingegen versucht, uns den Alltag mit Musik zu versüssen. Zum Beispiel mit der Band '4 Softies and a Pizza Boy', die nicht nur soeben ihren ersten Song namens '
P-D-C 2008' veröffentlicht haben, sondern sogar auf der Social-Networking-Plattform MySpace
zu finden sind. Das Besondere an der Band: Bei allen Mitgliedern handelt es sich um Microsoft-Mitarbeiter. Das alles gabs schon einmal, als
eine andere Microsoft-Boygroup das Erscheinen des Service Packs 1 für Windows Vista feierte. Fragt sich nur, ob das nun die neue Werbestrategie von Microsoft ist, und man so den
Coolness-Faktor aufwerten will. Vielleicht gesellt sich ja auch bald Steve Ballmer zur Boygroup-Formation…
Zum Schluss ein paar Tipps für Autofahrer. Nicht jedes Fahrzeug, das geländegängig aussieht, ist es auch. Zumindest die Schwimmfähigkeiten lassen bei einigen Modellen
zu wünschen übrig. Zudem sollte bei Fahrten in die Ukraine immer ein Auge auf
unvorhergesehene Unebenheiten geworfen werden.
Wildparkieren hingegen ist ein wahrer Genuss, zumindest für geplagte Schweizer Autofahrer. (
BloggingTom)