Technologie-Partner
.
.
Gold-Sponsor:
.
.
Mittwoch, 14.01.2009
Den Japanern stinkts in Lausanne

BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LVIIII
 
Es gibt im Internet ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Zum Beispiel eine Datenbank, wo in Deutschland der WC-Besuch noch kostenlos ist oder wohin man beim nächsten Wohnungswechsel besser nicht hinzieht. Nun wird das Internet auch noch Duft-sensitiv. Bereits haben die Teilnehmer des japanischen Internet-Projekts rund 160 Düfte gesammelt - und penibel notiert, wo ihnen der Duft in die Nase gestiegen ist. So erfährt man auf Nioibu.com nicht nur, dass in der südwestlich von Tokio gelegenen Stadt Fujisawa "ein warmer Geruch von Kuhdung" präsent ist, sondern auch dass in Kamakura eine "Katze mit Mundgeruch" ihres Weges geht. Für Namibia wird übrigens Zebra-Duft gemeldet: "Its scent is slightly different from horses, having lighter taste." Auch in Europa waren die Geruchsfänger bereits unterwegs und vermelden beispielsweise ein stinkendes Lausanne. Zumindest im Umkreis von 2 Kilometer um den Riechpunkt herum.
 
Immerhin: Solange noch keine Riechfunktion via Internet verfügbar ist, kann man sich so ja bereits über sein nächstes Ferienziel informieren, ohne dass gleich die ganze Wohnung nach Zebra riecht. Wohl nur eine Frage der Zeit, bis es auf den Hotelbewertungsportalen auch Geruchsbewertungen gibt...
 
Nichts zu riechen, dafür zum gucken gibts für Kunstliebhaber auf Google Earth. 14 ausgewählte Gemälde aus dem Madrider Prado-Museum können neu nämlich in ungewohnter Auflösung am eigenen Computer-Bildschirm betrachtet werden. Interessant dabei: Übers Internet kann man dabei Details erkennen, die die Museumsbesucher so meist nicht sehen können. Mit einer Spezialtechnik wurden nämlich 8200 Detail-Fotos der Gemälde angefertigt, so dass die Aufnahmen in einer Auflösung von 14 Gigapixeln(!) zur Verfügung stehen. Mit einem Klick auf das auffällige Icon in Google Earth beim Prado-Museum in Madrid kann nun also jeder ein virtueller Besucher werden und sich die Gemälde aus allernächster Nähe ansehen.
 
Zum Schluss noch ein paar Shoppingtipps: Der letzte Schrei von der CES in Las Vegas ist das neue iPhone Headset. Der Tuningstift ist hingegen leider schon ausverkauft, der Anbieter droht in den Kommentaren jedoch bereits eine Neuauflage an. Wer trotz Krise noch 1,79 Millionen Euro übrig hat, könnte sich ja mal ein Telefon leisten. Zum Beispiel ein iPhone in Deluxe-Ausführung. Und wenn das Geld dafür dann doch nicht reicht, bleibt noch der Einkauf im Markenfälschungstempel in China. (BloggingTom)
 
Newsletter abonnieren
E-Mail-Adresse
HOT Stories
Features