BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXVI
Es ist mal wieder CeBIT-Zeit und die Massen (
?) strömen nach Hannover, um sich bahnbrechende Neuentwicklungen aus nächster Nähe ansehen zu können. Bahnbrechend? Naja, wirklich Neues gibt es doch von der Technikfront schon lange nicht mehr zu berichten. Ja klar, das Smartphone kann noch ein klein bisschen mehr, Intel zeigt die
400ste Variante eines Atom-Prozessors und ein Hersteller hats sogar
geschafft, die Tastatur aus dem Netbook zu schälen.
Aber sonst? Erinnern Sie sich noch, als die ersten Funktelefone (nein, nicht Smartphones) auf den Markt kamen? Oder eine CD-ROM mit 552 MB Speichervermögen präsentiert wurde? Oder revolutionär: Der tragbare Computer von Compaq, der über eine abnehmbare Tastatur (äähm?) und einen Plasma (!)-Bildschirm verfügte? Ja das waren noch Zeiten, wo im IT-Business gerade erst die Sonne so
langsam aufging. Heutzutage
sehen sich die Hersteller mangels bahnbrechender Neuigkeiten schon mal genötigt, Tipps zu geben, wo ihre Geräte
am besten (nicht) montiert werden sollen. Dabei sind neue Ideen doch
greifbar nahe...
Bleiben wir beim Thema Forschung: In Japan kann man sich nun per Anruf von Schnupfen und Pollen-Allergien heilen lassen. Dazu genügt es, sich das Handy 30 Sekunden lang an den Nasenrücken zu halten. Einzig einen "medizinischen Klingelton" und einen Anrufer, der dann auch noch mindestens 30 Sekunden lang klingeln lässt, braucht man zusätzlich noch zur Handyheilung. Allerdings hat der japanische Klingelton-Vertreiber
schlechte Nachrichten für uns Westler: Die westlichen Nasen sollen nicht auf den heilenden Anti-Schnupfen-Klingelton ansprechen. Aber ich bin sicher, dass die Japaner alles daran setzen werden, auch uns schon bald mit dem Anti-Schnupfen-Ton zu beglücken. Natürlich direkt über die Krankenkasse abgerechnet.
Und zum Schluss der Schnelldurchlauf: Bevor
Google zu Google wurde - Der Shopping-Kanal "
Hindukush Home Shopping" ist auf dem Vormarsch - Das
Anti-Diebstahl-Pausenbrot - Und die perfekte
Landung eines Jumbos. (
BloggingTom)