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Mittwoch, 09.09.2009
Immer diese moderne Technik. Heute: Das Internet

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BloggingToms Woche im Cyberspace LXXXX
 
So ganz will das mit dem grenzenlosen Internet noch nicht klappen. Sicher, in Zeiten von Surfsticks und Co. sind Reisen mit Laptops immer bequemer (und billiger) geworden. Vorbei die Zeiten, als man sich noch nach einem offenen WLAN umsehen musste oder gar täglich einen Stopp im Internet-Cafe einplante. Nur das mit dem Ausland ist dann doch wieder so eine Sache. Natürlich hat genau das Hotel, in dem man absteigt, kein Internet. Oder eben nur einen Internet-Point bei der Reception. Klar, in den Bergen soll man wandern oder skifahren und nicht surfen. Schliesslich ist Erholung angesagt. Blöd nur, wenn der Aufenthalt aber dazu gedacht ist, über den Ort und das Hotel zu schreiben.
 
Was also tun? Vielleicht eine lokale Prepaid-SIM-Karte kaufen und sich so den Anschluss an die grosse, weite Welt sichern? Das wäre auch kostenmässig eine ziemlich gute Option, allerdings mit allerlei Hürden. Denn schliesslich wollen die Regierungen dieser Welt in der heutigen unsicheren Zeit genau wissen, wer denn da dieses moderne Stück Technik nutzt. Und so gibts Prepaid-Karten etwa in Italien nur noch zu kaufen, wenn man über eine italienische Steuernummer verfügt.
 
Bleibt also nur der Surfstick des heimischen Providers. Und damit ist das Surfen, entgegen aller bösen Annahmen, gar nicht mehr so teuer, wie sich das in den Köpfen der Nutzer festgesetzt hat. Zumindest, sofern man im Tarifdickicht die richtige Option gefunden und aktiviert hat. Dann kostet das ausländische Megabyte statt 10 Franken plötzlich nur noch 2 Franken. Trotzdem: Selbst die 2 Franken sind noch exorbitant teuer - nämlich ganze 100 mal teurer als mit einer lokalen Prepaid-Karte.
 
Globalisiert wird auch das Spiel "Monopoly" - ganz ohne Folgekosten. Das Spiel, bei dessen lokalen Versionen man bisher nur Kleinod wie den Churer Kornplatz kaufen konnte, wird international und internetig. Bei "Monopoly City Streets" kann man wie gewohnt mit Strassen, Häusern und Hotels handeln. Nur dass als Spielbrett bei der Online-Version die Karten von Google Maps genutzt werden sollen. Darauf lassen sich dann die Gebäude auf jeder Strasse der Welt platzieren - sofern man genug Geld hat. Und wer jetzt hofft, er könne irgendeine unbekannte Strasse zum Schnäppchenpreis kaufen, der irrt: Dort, wo Monopoly keinen festgelegten Preis kennt (und das dürfte in der grossen unbekannten Welt öfters der Fall sein), können sich die User die Strassen im eBay-Stil ersteigern. Wer "City Streets" spielen will, muss sich aber beeilen. Das Spiel ist seit wenigen Minuten online und soll bis Ende Januar 2010 dauern. Was nach diesem Datum mit dem virtuellen Immobilienhandel geschehen soll, lässt der Monopoly-Hersteller derzeit noch offen…
 
Fühlen Sie sich alleine? Dann mieten Sie sich doch ein paar Freunde - Aber wählen Sie richtig, sonst gibt es Konzigwensen - Und dann würden Sie vielleicht ziemlich dumm aus der Wäsche, äähm, den Augen gucken… (BloggingTom)
 
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