BloggingToms Woche im Cyberspace LXXXXII
Dass Microsofts Internet Explorer (vor allem in älteren Versionen) nicht des HTML-Designers erste Wahl ist, ist inzwischen ja hinreichlich bekannt. Von den Wutausbrüchen der HTML-Schreiberlinge können sicher nicht nur ganze Designabteilungen ein Liedchen singen, auch auf dem
Internet sind die Beerdigungsaufrufe immer zahlreicher gesäht. Hier übrigens noch ein
Link, den ich nur mit
Quellenangabe veröffentlichen darf (jaja, diese Twitterer sind ein ganz eigenes Völklein). Sogar Toni Schneider, Schweizer Chef von Wordpress, erzählte vor kurzem in Zürich, dass auf wordpress.com nur Werbung angezeigt wird, wenn der Nutzer mit dem Internet Explorer
darauf zugreift. So straft die
Netzgemeinde also den gemeinen IE-Anwender...
Und nun fängt auch noch Google an, gegen Microsoft Front zu machen und veröffentlicht ein
Chrome-Plugin für den Internet Explorer. Das Plugin verwandelt den Microsoft'schen Browser kurzerhand in einen Google-Browser - im Gewand von Microsoft. Der Grund? Man wolle sowohl Internet-Usern wie auch Entwicklern eine "nahtlose Web-Erfahrung" bieten. Zwar wolle man das Plugin nicht explizit bewerben (und damit Microsoft noch mehr reizen), allerdings könne man sich vorstellen, IE-Usern, die eine Google-Seite besuchen, einen entsprechenden Hinweis auf das Plugin zu zeigen.
Da bin ich ja mal auf die Reaktion von Microsoft gespannt. Vielleicht ein Plugin, das Google-Suchergebnisse im Bing-Gewand zeigt? Oder eine Android-App, die Windows Mobile einklinkt?
Ärger scheint auch Hasbro, besser bekannt als Hersteller von Monopoly, zu haben. Die Idee, das erfolgreiche Spiel mit Google Maps zu verbinden und als "Monopoly City Streets" als Online-Game
zu promoten, hat zwar eine Unmenge an Spielern hervorgelockt. Mit dem Ansturm scheint man dort aber nicht gerechnet zu haben und stampfte das Spiel umgehend ein, um neue Server heranzuschaffen, um das Spiel performancemässig überhaupt stemmen zu können. Dass danach alle Spieler noch mal bei Null anfangen mussten, konnten die gerade noch verkraften. Der Ärger scheint allerdings kein Ende zu nehmen, denn nun bastelt Hasbro erneut am Spiel herum. "
Achterbahnähnliche Verfahrensweisen" bei der
Preisgestaltung für die Strassen wird Hasbro da zum Beispiel vorgeworfen. In Zeiten der Wirtschaftskrise allerdings kein Wunder, da kann es durchaus vorkommen, dass Strassen, die gestern noch zwei Millionen kosteten, heute nur noch die Hälfte wert sind...
Zum Schluss noch etwas für Bastler: Wollten Sie schon immer einen Formel-1-Boliden zuhause? Dann
kaufen Sie Kleider! Bei Werbung sollten Sie es allerdings
etwas genauer angehen. Apropos Werbung: Castrol zeigt
per Nummernschilderkennung, welches Motorenöl sie nachfüllen sollten. Wohin das bloss noch alles führen wird… (
BloggingTom)
Kommentare: