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Mittwoch, 02.12.2009
Bedienungsmuffel im Internet

BloggingToms Woche im Cyberspace CI
 
Suchmaschinen sind aus dem Internet eigentlich kaum mehr wegzudenken. Was früher Altavista war, ist heute Google. Eine Suchmaschine für die Massen. Und wie es scheint, hat die Masse "ihre" Suchmaschine auch bitter nötig. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass auf Platz 1 der meistgenutzten Suchbegriffe etwa "Facebook", dicht gefolgt von "YouTube" und, man lese und staune "Google" steht? Irgendwas scheint im Land der Internetsurfer falsch zu laufen, es gibt also tatsächlich nicht zu knapp Leute, die auf Google nach "Google" suchen. Ob die noch nicht gemerkt haben, dass sie bereits auf Google sind? Ja klar, das Logo ist ja auch leicht zu übersehen.
 
Wenn Sie nun denken, dass das mit den Suchbegriffen auf den ersten drei Plätzen nur ein Zufall ist, dann werden Sie enttäuscht sein. Wie wir gestern schon lernen durften, folgen auf den nachfolgenden Plätzen "Meteo", "Wikipedia", "Wetter", "Video", "Swiss", "SBB" und "Netlog". Ja Herrgott, hat den Surfern bisher denn keiner erklärt, dass das da oben im Browser die Adressleiste ist, wo man auch eine Internetadresse direkt, ohne Umweg über Google, eingeben kann? Dort etwa sbb.ch einzugeben kann doch keine Kunst sein, oder?
 
Insofern scheinen sich bei search.ch die intelligenteren Internetnutzer zu tummeln. Zumindest scheinen die Nutzer dort die Idee einer Suchmaschine eher verstanden zu haben, wird dort doch eher nach Reisen, Computer, Autos, Erotik und mehr gesucht. Allerdings, so ganz sicher kann man sich auch hier nicht sein. Schliesslich habe man, so die Pressemitteilung, auch schon mal Suchbegriffe in "Suchthemen" verschachtelt. Aha. Ob das nun positiv oder negativ ist, darf sich der geneigte Leser selbst ausmalen...

Zum Schluss, wie immer, noch die Kurzlinks: Ja, als Freelancer hat man es nicht leicht. Erst recht, wenn man ohne Aussicht auf Bezahlung arbeiten soll. - Auch bei der Heirat nicht vergessen: Beziehungsstatus aktualisieren! - Und: Die Schweiz rüstet sich für die Wintersportler. (BloggingTom)

Kommentare:
Richard Brandt Google funktioniert halt auch mit Schreibfehlern, die Adresszeile lässt keine Schreibfehler zu, also allen Schulreformen zum Trotz, Google ist halt auch ein "Rechtschreibkorrektur-Programm".

Urs Moser Dieses Fenomen stellen wir bei unseren Kunden seit längerem fest. Oft startet der Browser (bzw. "Das Internet") mit Google und setzt den Cursor gleich ins Suchfeld.
 
Was liegt jetzt näher als einfach mal einzugeben, wohin man möchte, z.B. halt Facebook oder SBB.

Jörg Beckmann Die Ausgangsposition des Cursors ist eigentlich die Adressleiste des Browsers. Das Problem heisst JavaScript, welches den Cursor automatisch in dem Suchfeld von Google positioniert.
 
Aber zu der Googlesuche in Google fällt mir auch keine plausible Erklärung ein. :D
 
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