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Montag, 25.05.2009
Conficker-Wurm ist nicht auszurotten

Das aus vom "Conficker"-Wurm infizierten PCs bestehende Botnetz scheint zumindest scheintot zu sein: Es wurde weder, wie ursprünglich befürchtet, am 1. April aktiv, noch wurde es später von seinen "Besitzern" nennenswert benützt.
Der Wurm selbst, der auch unter den Namen Downadup oder Kido bekannt ist, infiziert gemäss Symantec aber weiterhin fleissig PCs – täglich weltweit rund 50'000, schätzen die Experten von Symantec in ihrem Blog. Für Unternehmen bedeutet dies, dass immer wieder Conficker-Infektionen beseitigt werden müssen, und das kostet Geld. Wie Rick Wesson, CEO der US-Security-Firma Support Intelligence gegenüber US-Pressevertretern erklärte, mussten gewisse Grosskonzerne dafür schon Millionen von Dollar aufwenden.
 
Neben der Schwierigkeit, eine bereits geschehene Conficker-Infektion zu beseitigen, sind dauernde Neuinfektionen das grösste Problem bei der Eindämmung des Ärgernisses. Da der Wurm sich auch über Geräte wie USB-Sticks verbreitet, können auch einmal gesäuberte Netzwerke immer wieder neuinfiziert werden, wenn infizierte Geräte irgendwo eingestöpselt werden. (hjm)
 
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