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Freitag, 05.02.2010
Breitbandnetze: Broadband Networks verspricht diskriminierungsfreien Wettbewerb

Das auf Ausrüstung und Betrieb von Telekom-Zugangsnetzen spezialisierte Urdorfer Unternehmen Broadband Networks glaubt das Patentrezept für die Wahlfreiheit im Breitbandnetz zu haben. Gemeint ist damit die freie Wahl des Service-Providers, die für Kunden nicht immer möglich ist.
 
Wie es in einer Mitteilung heisst, nimmt Broadband Networks in diesem Monat eine neue Service-Plattform in Betrieb. Der Dienst "Broadband Business Exchange" ermögliche einen diskriminierungsfreien Wettbewerb. Er diene als Hub oder Knotenpunkt für alle Dienstangebote im Breitbandnetz: Die Besitzer von Glasfaser- und anderen Breitbandinfrastrukturen (zum Beispiel Elektrizitätswerke oder Kabelnetzbetreiber) können darüber ihr Netz verwalten und es verschiedenen Dienstanbietern zur Verfügung stellen. Die Plattform unterstützt sowohl glasfaser- als auch kupferbasierte Transporttechnologien unabhängig von Lieferanten und Herstellern. Seit dem 1. Februar ist die Service-Plattform operativ und erste Zugangsnetze und Service-Provider werden in einem Integrationsprojekt auf die Lösung migriert.
 
Gemäss Broadband Networks ist die Transportplattform neutral gegenüber den Zugangsnetztechnologien und -lieferanten. Die Plattform bestehe aus zwei Elementen: Für die Transportplattform wird ein leistungsfähiger Netzwerkknoten bei Interxion in Zürich betrieben. Service-Provider und Netzbetreiber ihrerseits haben individuellen Zugang zu ihren Kundendaten, Netzwerkinformationen und Prozessangaben. (mim)
 
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