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Montag, 08.02.2010
Tamedia hat weiterhin Mühe mit SCIS

Beim Zürcher Medienkonzern Tamedia herrscht offenbar erneut – oder besser: immer noch – Unzufriedenheit mit den Leistungen des Outsourcers Swisscom IT Services (SCIS). Wie 'Computerworld' heute berichtet, ist die Durchschnittsnote für die SCIS-Leistungen gemäss einer internen Zufriedenheitsstudie von 4,11 im Jahr 2008 auf nun 4,01 gesunken. Die Tamedia-Angestellten ärgern sich insbesondere über Service-Desk, Hotline und Vor-Ort-Support.
 
Hingegen hat sich die Zufriedenheit mit der nicht ausgelagerten IT-Abteilung der Berner Tamedia-Tochter Espace von 4,40 auf 4,58 verbessert.
 
Tamedia hatte die interne IT im Oktober 2004 an SCIS ausgelagert. Schon bald gab es seitens Tamedia Kritik. Trotzdem wurde der Vertrag im Mai 2008 bis 2012 verlängert. Ein vorzeitiger Ausstieg ist gemäss Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer kein Thema. (mim)

Kommentare:
Pascal Romberg Das im Jahre 2004 lancierte Totaloutsourcing der Tamedia ist gescheitert. Gut so. Die 50 IT-Mitarbeiter der Tamedia haben immer davor gewarnt. Die Geschäftsleitung nahm keine Kenntnis davon. Die kurzfristigen Gewinne waren ihr wichtiger. Die Swisscom IT ist ein bürokratischer Apparat - mehr nicht, obwohl die einzelnen Mitarbeiter versuchen, für sich das beste aus der unmöglichen Situation machen. Die Mitarbeiter von Tagesanzeiger, 20 Minuten etc. wollen den Service den sie einmal hatten. Unkompliziert und unbürokratisch.
Mit anderen Worten: Das Business Outsourcing mit all den Beratern soll sich mit dem Thema Insourcing befassen, damit die Tamedia-IT wieder auf den Stand von 2004 kommt.
Viel Glück!
 
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