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Dienstag, 09.03.2010
Swisscom baut Winterthurer Glasfasernetz mit

Gesamtkosten noch nicht bekannt. Parlament und Volk stimmen voraussichtlich im Herbst darüber ab.
 
Mittlerweile ist es keine Überraschung mehr, wenn Swisscom und ein Schweizer Stadtwerk bekannt geben, dass sie zusammen ein ultraschnelles Glasfasernetz bis in die Haushalte bauen wollen. Schliesslich sind die Energieversorger zur Überzeugung gelangt, dass es ohne Swisscom schwierig bis unmöglich ist. Die neuste Stadt auf der Swisscom-Liste ist Winterthur. Swisscom und das Stadtwerk Winterthur führen zurzeit Kooperationsgespräche, um den Glasfaserausbau in Winterthur schneller und kostengünstiger voranzutreiben. Wie viel das Netz kosten wird, ist aber noch nicht bekannt.
 
Obwohl der Kooperationsvertrag noch nicht unterschrieben ist, hat Swisscom mit dem Ausbau des Winterthurer Glasfasernetzes praktisch bereits begonnen. Gestartet wird der Ausbau seitens Swisscom im Quartier Winterthur-Seen. Es werden – nicht überraschend - vier Fasern pro Haushalt verlegt.
 
Der Ausbau wird mit dem Stadtwerk Winterthur koordiniert, um allfällige Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Die beiden Unternehmen betonen in einer Mitteilung, dass bereits heute ein gemeinsames Verständnis für die notwendige Netzarchitektur vorliegt. Zudem sollen Service-Provider diskriminierungsfreien Zugang zum Netz haben, auch wenn sie selber nicht in den Ausbau investieren.
 
Auch in Winterthur hat die Bevölkerung das letzte Wort: Nach Abschluss der Verhandlungen werden der Stadtrat und das Stadtwerk Winterthur dem Parlament und der Bevölkerung eine entsprechende Vorlage zur Abstimmung unterbreiten. Grosser Gemeinderat und Volk werden voraussichtlich im Herbst darüber entscheiden können. (mim)
 
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