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Mittwoch, 10.03.2010
BSI stellt seine Entwicklungsumgebung unter Open-Source-Lizenz

Die Badener Softwareschmiede BSI Business Systems Integration stellt ihre hauseigene Entwicklungsumgebung "Scout" unter eine Open-Source-Lizenz und stellt sie der Eclipse Foundation zur Verfügung. "Scout" ist seit dem 10. Februar ein Eclipse-Projekt im Proposal-Status. Der Code soll im Mai veröffentlicht werden, BSI-Vetreter wollen die Entwicklungsplattform aber schon Ende März den Besuchern der "EclipseCon" in Santa Clara in Kalifornien vorstellen.
 
BSI hat Scout vor zehn Jahren als Basis für die Entwicklung eigener Java-Applikationen geschaffen, beispielsweise des BSI-Hauptprodukts "BSI CRM", und seither weiterentwickelt. Gemäss BSI eignet sich Scout dazu, mit wenig Aufwand SOA- und J2EE-kompatible Geschäftsanwendungen zu entwickeln. Das Framework besteht aus einem Application Model, einer Reference Implementation und einem Utility-Paket und beinhaltet auch ein SDK, das die Applikationsentwicklung beschleunigen soll.
 
Durch die Veröffentlichung als Eclipse-Projekt erhofft sich BSI neben positiven Image-Effekten eine umfassendere Qualitätskontrolle durch die verbreiterte Basis von Entwicklern und die Sicherung einer langfristigen Zukunft für Scout. Auch die Eclipse Foundation selbst begrüsst allerdings den Beitrag der Badener. Tools und Frameworks wie Scout, so erklärt Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation, könnten die Produktivität von Entwicklern, die an der Implementierung von Business-Applikationen arbeiten, deutlich steigern. (hjm)
 
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