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Mittwoch, 10.03.2010
Google mit cloudbasiertem Software-Shop gegen Microsoft

"Google Apps Marketplace" bietet Zusatzapplikationen für Geschäftskunden, die Google Apps verwenden wollen.
 
Wie vom 'Wall Street Journal' Anfang Februar vorausgesagt, hat Google nun einen Online-Laden für Drittsoftware lanciert. Der "Google Apps Marketplace" richtet sich vor allem an Geschäftskunden, die zusätzliche Software zu den cloudbasierten Google Apps beziehen möchten. Hierzulande hat sich beispielsweise vor kurzem der Medienkonzern Ringier für die Bürosoftware von Google entschieden.
 
Der "Google Apps Marketplace" bietet nun eine Auswahl von Applikationen wie etwa Buchhaltungslösungen, Projekt- oder Personal-Management-Software. Die Produkte stammen von zurzeit 50 Drittanbietern (wie etwa Intuit, Concur, Jobvite, eFax) und Google garantiert nicht nur, dass sie mit den eigenen Apps kompatibel sind, sondern auch dass sie so einfach wie Google-Applikationen zu verwenden seien. Dank OpenID muss man sich nicht überall neu einloggen.
 
Damit ihr Produkt im Marketplace angeboten wird, müssen Softwareentwickler 100 Dollar bezahlen. Sie können den Verkaufspreis selber definieren – Google behält 20 Prozent der Erlöse. Für Google geht es aber in erster Linie nicht um Umsatz, sondern darum, Unternehmen davon zu überzeugen, Google Apps zu nutzen. Tatsächlich könnten Zusatzlösungen, etwa im Security-Bereich, einige Geschäftskunden dazu bewegen, die bestehende Bürosuite (z.B. Microsoft Office) durch Google Apps zu ersetzen. Zurzeit arbeiten weltweit zirka 25 Millionen Angestellte aus 2 Millionen Unternehmen mit Google Apps. (mim)
 
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