16,5 Millionen für Simulationsspezialist Akselos

10. Mai 2022, 10:08
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Grafik: Akselos

Das Schweizer Unternehmen will einen grossen Schritt nach vorne machen.

Das Schweizer Unternehmen Akselos teilt mit, dass es in einer Finanzierungsrunde 16,5 Millionen Dollar eingenommen hat. Das Kapital soll verwendet werden, um international das Team von Akselos auszubauen und die Weiterentwicklung seiner Lösungen voranzutreiben. Beteiligt haben sich die 4 Investmentfonds AT Capital Group, Future Energy Ventures, Japan Energy Fund und Shell Ventures, alles bekannte Player im Energiesektor.
Akselos hat, basierend auf Patenten, die am MIT erarbeitet wurden, eine neue Technologie für die Simulation von Windkraftanlagen entwickelt. Die Akselos-Technologie, so verspricht das Unternehmen vollmundig, sei 1000-mal schneller und 10-mal genauer als traditionelle auf "Finite Element Analysis" (FEA) basierte Standard-Simulationslösungen. Deshalb sei auch die Skalierbarkeit wesentlich höher. Mit der Akselos-Technologie Reduced Basis Finite Element Analysis (RB-FEA) könnten Kunden 100-mal grössere Modelle simulieren als mit traditioneller FEA-basierter Technologie.
Akselos wirbt für sich als Teil der Lösung, um den Einsatz von Windenergie voranzutreiben und den Klimawandel abzuschwächen. Durch den Einsatz seiner Lösungen, so Akselos, könnten die Bauer von Windkraftanlagen sie besser designen und den Einsatz von überflüssigem Material und so die Kosten reduzieren. Durch die Simulation bestehender Anlagen in der Form von digitalen Zwillingen könnten zudem die Betreiber von Offshore-Windanlagen deren Lebensdauer erhöhen.
Das Unternehmen hat gegenwärtig rund 90 Mitarbeitende und gemäss eigenen Angaben weltweit bereits rund 40 Kunden.

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