22 "Kisten" für Startup Ledgy

21. September 2022, 14:23
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Ein Teil des Legdy-Teams. Foto: Ledgy

Unter anderem glauben New Enterprise Associates und Sequoia Capital, dass der Anbieter einer Plattform zur Verwaltung von Mitarbeiterbeteiligungen eine vielversprechende Zukunft hat.

Wie Yoko Spirig, CEO und Mitgründerin des Zürcher Startups Ledgy, in einem Blogpost mitteilt, konnte ihr Unternehmen in einer Series-B-Finanzierungsrunde 22 Millionen Dollar aufnehmen. Die Runde wurde von New Enterprise Associates (NEA), einem neuen Investor, angeführt. Aber auch die früheren Lead-Investoren Sequoia Capital, 20VC, Btov und VI Partners bleiben laut Spirig Partner von Ledgy.
Zu den früheren Investoren gehören übrigens laut der Ledgy-Website auch Salt-Besitzer Xavier Niel und Doodle-Gründer Myke Näf.
Ledgy bietet eine Plattform zur Online-Verwaltung von Mitarbeiterbeteiligungen an Unternehmen an. Die Lösung wird als Software-as-a-Service im Abonnements-Modell vertrieben, der Preis richtet sich nach der Mitarbeiterzahl eines Kunden. Zu den bestehenden Kunden gehören beispielsweise Trade Republic, Wefox oder Taxfix, der Löwenanteil der Anwender sind Startups beziehungsweise deren Mitarbeitende, die eine Beteiligung haben. Laut einem Bericht des 'Handelsblatt' ist Ledgy gegenwärtig in der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien aktiv. Das frische Kapital solle unter anderem für eine Expansion in weitere europäische Länder und später in die USA verwendet werden.
Gemäss eigenen Angaben beschäftigt Ledgy aktuell 63 "Ledgistas". Das Team ist äusserst international aufgestellt und weist einen auffallend hohen Frauenanteil auf.

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