34 Millionen für sichere IT bei Meteo Schweiz

2. März 2022, 10:37
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Bild: Angela Compagnone / Unsplash

Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat grünes Licht für den Verpflichtungskredit gegeben. Damit sollen die Risiken bei der IT-Infrastruktur besser verteilt werden.

Nachdem Mitte Dezember der Nationalrat den Daumen nach oben hielt, stimmte nun auch der Ständerat zu. Damit erhält Meteo Schweiz einen Verpflichtungskredit in Höhe von 34,3 Millionen Franken, um das Klumpenrisiko bei seiner IT-Infrastruktur minimieren zu können
Mit der Genehmigung des Kreditrahmens gab das Parlament eine erste Kredittranche im Umfang von 16,5 Millionen Franken frei. Mit dem Geld sollen eine ausfallsichere Rechenleistung aufgebaut und die dazu nötige Transformation der Informations- und Kommunikationstechnologie des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) finanziert werden. Meteo Schweiz beteiligt sich mit 7,5 Millionen Franken an der Transformation.

Meteo Schweiz sichtet auch das Flugwetter

Die Systeme von Meteo Schweiz basierten heute auf einem einzigen Rechenzentrum am Flughafen Zürich, erläuterte der Waadtländer Olivier Français (FDP). Es bestehe also ein Klumpenrisiko. Wenn diese Systeme eine länger anhaltende Störung hätten, könne Meteo Schweiz seine Dienste nicht mehr sicherstellen und etwa Unwetterwarnungen und -prognosen nicht mehr herausgeben.
Ein Ausfall hätte gemäss Botschaft des Bundesrats auch wirtschaftliche Folgen. Meteo Schweiz ist nicht nur ein nationaler Wetterdienst, sondern auch ein zertifizierter Flugwetterdienstleister. Entsprechend gross wären die Probleme, wenn durch den Ausfall der Flugverkehr beeinträchtigt würde oder es gar zu Flughafenschliessungen käme.

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