Softwareone ernennt eine neue CMO

15. Dezember 2020, 13:06
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Susanna Parry-Hoey soll als neue Marketingchefin das Wachstum des Stanser Lizenzspezialisten weiter vorantreiben.

Softwareone hat Susanna Parry-Hoey per Anfang 2021 zur Chief Marketing Officer (CMO) ernannt. In dieser Rolle werde sie für sämtliche globalen und regionalen Marketingaktivitäten verantwortlich sein und helfen, das Wachstum weiter voranzutreiben.
"Mit Susannas Ernennung bin ich zuversichtlich, dass wir das Team um eine starke und äusserst erfahrene Kraft erweitern, die unsere geschäftliche Transformation vorantreiben und unseren erfolgreichen Wachstumskurs unterstützen wird", sagt CEO Dieter Schlosser.
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Susanna Parry-Hoey via Twitter.
Die neue CMO bringt laut Mitteilung zwei Jahrzehnte Erfahrung in Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit. Zuletzt war Parry-Hoey bei Cognizant für das Digitalisierungsgeschäft verantwortlich. Zuvor hatte sie Führungspositionen im Marketing bei Accenture, Deloitte und Presidio inne.

Softwareone auf Wachstumskurs

Unternehmen müssten ihre Applikationen modernisieren, Workloads in die Cloud migrieren und ihre IT modernisieren. "Softwareone ist einzigartig positioniert, um Kunden zu helfen innovativer, agiler und effizienter zu werden", so Parry-Hoey.
Softwareone ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Für das erste Halbjahr 2020 wies das Unternehmen einen Umsatz von 4,09 Milliarden Franken aus.
Beim Börsengang im Herbst 2019 zählte das Unternehmen 5300 Mitarbeitende weltweit.  Allein im ersten Halbjahr 2020 habe der IT-Dienstleister fast 400 Jobs geschaffen. Im zweiten Semester soll es eine ähnliche Anzahl sein, sagte CEO Dieter Schlosser Ende November der 'Bilanz'. Hinzu kommen die rund 1400 Mitarbeitenden des kolumbianischen Unternehmens Intergrupo, das Softwareone kürzlich übernommen hat. 
Damit beschäftige Softwareone aktuell fast 8000 Mitarbeitende, 75 davon am Hauptsitz in Stans, wie die 'Luzerner Zeitung' schreibt. Weitere Übernahmen sind geplant. Es gebe 5 bis 7 Kandidaten, erklärt Schlosser der Zeitung. Nach der Übernahme von Comparex mit knapp 2500 Mitarbeitern, die "quasi durch ist", wie der CEO sagt, stehen einfach integrierbare Unternehmen im Fokus. Dies sind laut Schlosser Firmen in der Grössenordnung zwischen 20 und 150 Mitarbeitenden.  

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