Bison wagt den Sprung über den Ärmelkanal

Vertriebspartnerschaft mit dem neu gegründeten britischen Softwareunternehmen Medulla.
 
Der Zentralschweizer Hersteller von ERP-Software Bison will sein Flaggschiff Greenax nun auch in Grossbritannien vertreiben. Aus diesem Grund geht Bison eine Partnerschaft mit dem englischen Unternehmen Medulla ein. Medulla soll als "IBM-Partner mit langjähriger Erfahrung und hoher Branchenkompetenz im Servicemanagement" die prozessorientierte Businesssoftware Greenax im britischen Markt aufbauen, heisst es in einer Mitteilung. Medulla wurde zwar erst dieses Jahr gegründet, doch die sieben Angestellten arbeiteten vorher alle beim englischen Unternehmen Frontline, das seit 1991 vor allem im IBM-Umfeld tätig ist.
 
"Der Zeitpunkt für einen Einstieg mit Greenax in den englischsprachigen Raum ist optimal. Die Erfahrung, Kompetenz, und das hohe Ansehen von Medulla werden Greenax den Start wesentlich vereinfachen. Unser erstes gemeinsames Ziel ist es, rasch ein erstes Kundenprojekt zu gewinnen", sagt Bison-CEO Rudolf Fehlmann
 
Bison und Medulla werden darüber hinaus auf der Plattform Bison Solution gemeinsam das Greenax-Modul "Service and Asset Management" entwickeln. Laut einem Sprecher geht es bei der Partnerschaft aber vor allem um den Vertrieb von Greenax in Grossbritannien. Medulla ist der erste britische Geschäfts- und Entwicklungspartner von Bison. Bislang wurde Greenax nur in der Schweiz und in Deutschland über Partner vertrieben. Die Software eignet sich für Unternehmen ab 50 User. Im Fokus stehen die Branchen Agrar, Food & Beverage, Stahlhandel und technischer Handel. (Maurizio Minetti)