Open Government Data: Bund soll Datenbestände weiter öffnen

Rund 120 Softwareentwickler, Designer und Aktivisten haben während der make.opendata.ch Hackdays Ende September in Zürich an der Zürcher Hochschule der Künste und am EPFL in Lausanne an Visualisierungen, Datenanalyse-Tools und Bürger-Diensten auf der Basis von freien Behördendaten gearbeitet. Herausgekommen sind interessante Resultate, wie etwa das Herunterbrechen der Stadtzürcher Jahresrechnung auf den Beitrag einer Person, die Herstellung eines Datenstroms der Schweizer Strahlungswerte, die Auswertung der Lausanner Energieverbrauchsdaten auf Strassenebene, oder die Visualisierung der Schweizer Armeealtlasten.
 
Dabei, so opendata.ch, habe sich ein klarer Wille und ein Bedürfnis manifestiert, mittels Open Government Data einen Rückkanal zu schaffen, die die Entwicklungen im Gemeinwesen auf allen Ebenen greifbar, auswertbar und darstellbar mache. Zwar habe der Bundesrat im August drei Interpellationen zu Open Government Data positiv aber auch unverbindlich beantwortet. Die Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit fordern daher nun konkrete Schritte zur weiteren Öffnung der Datenbestände des Bundes. (bt)