E-Voting-Kritiker kritisiert

Gestern hat die Piratenpartei einen offenen Brief veröffentlicht mit der Forderung, das E-Voting-Projekt wie es zurzeit läuft, zu stoppen. Anscheinend treffen die Unterzeichnenden damit einen wunden Punkt.
 
Neben der hitzigen Diskussion anlässlich des Artikels von gestern, hat sich auch die Blog-Welt mit der Frage auseinander gesetzt: Jean-Marc Hensch, Geschäftsführer von Swico ab Mai 2012, betitelt die Forderung in seinem persönlichen Blog als "plump und undifferenziert". Für ihn bestehe bei jeder Abstimmung oder Wahl ein Fehlerpotential - was aber durch gezielte Massnahmen verringert werden könne. Laut Hensch ist die Gefahr durch E-Voting eher eine Gefühlsfrage, "da der Ablauf für Nicht-Techniker weniger fassbar ist (...)".
 
So einfach ist das aber nicht. In den USA wurde beispielsweise innert zwei Tagen das gesamte E-Voting-System von Forschern geknackt. Es gelang ihnen, die Stimmabgabe zu manipulieren. (lvb)