Ueli Maurer von ITU ausgezeichnet

Fernmeldeunion zeichnet den Bundespräsidenten für Verdienste bei der Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr aus. Gelobt wird auch die BFU.
 
Die Internationale Fernmeldeunion in Genf (ITU) hat die diesjährigen "World Telecommunication and Information Society Awards" verliehen. Einen Preis erhalten haben der aktuelle Bundespräsident und Sportminister Ueli Maurer, Bosch-Chef Volkmar Denner sowie Jean Todt, Präsident des Automobilweltverbands FIA. Maurer befindet sich somit in illustrer Gesellschaft; letztes Jahr gingen die Awards an die Präsidentin Argentiniens, Cristina Elisabet Fernández de Kirchner, an Huawei-Chairman Sun Yafang sowie an die Schauspielerin Geena Davis.
 
Die Awards-Empfänger können meistens nicht direkt dem Telekom-Bereich zugeordnet werden. Maurer, Denner und Todt seien aufgrund ihres Engagements zur Förderung von ICT als Mittel zur Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr ausgezeichnet worden, teilt die ITU mit. Die ITU lehnt sich damit an den von der UNO im Jahr 2010 verabschiedeten Aktionsplan für erhöhte Sicherheit von Strassen und Fahrzeugen. Der Zeitraum von 2011 bis 2020 ist zum "Jahrzehnt für Sicherheit im Strassenverkehr" erklärt worden.
 
In den vergangenen Jahren, auf dem Weg zu seiner Präsidentschaft, habe Maurer "persönliches Engagement für Sport, Gesundheit, soziale Sicherheit und Katastrophenschutz" gezeigt. Die Schweiz gehöre zu den sichersten Ländern für die Verkehrsteilnehmer in der Welt, lobt die Telekom-Union.
 
Die ITU erwähnt in der Mitteilung die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU), die eine privatrechtlich organisierte Stiftung ist und nicht etwa zum Departement Maurer gehört. Diese habe sich "aktiv mit der Entwicklung von ITU-Standards für Fahrerassistenzsysteme und intelligente Systeme zur Unfallverhütung im Strassenverkehr beteiligt".
 
Die Awards werden am 17. Mai in Genf anlässlich des 148igsten Jubiläums der ITU verliehen. (mim)