Schweizer Startups im Sharing-Fieber

BringBee, Shrebo, Sharoo und Sharely bringen den Sharing-Trend in die Schweiz.
 
Die sogenannte "Sharing Economoy" hat die Schweizer Startup-Szene erfasst. Es geht um das Prinzip, private Güter mit Dritten zu teilen. Drei Startups wollen in diesem neuen Bereich reüssieren: Mit Shrebo können Dinge ausgeliehen, gemietet und vermietet werden, wobei der Anbieter den Preis bestimmt. Shrebo startet im Oktober mit der Private-Beta-Phase. 'Startwerk' hat sich kürzlich mit dem Shrebo-Gründer Patrick Senti unterhalten.
 
Sharoo hingegen konzentriert sich auf das Teilen von Autos. Das Startup wurde von der Migros-Tochter m-way gegründet, kürzlich beteiligte sich die Versicherung Mobiliar daran. Sharoo will im Herbst mit Geschäftsautos beginnen und nächstes Jahr mit Privatautos.
 
Sharely schliesslich bezeichnet sich als Miet- und Vermietplattform, mit der Alltagsgegenstände wie Rasenmäher oder etwa Bohrmaschinen gegen eine Gebühr vermietet werden können. Das Grundangebot soll kostenlos sein, Sharely behält aber eine Kommission von 20 Prozent. Der Dienst soll im Oktober starten, nachdem die Lancierung bereits zweimal, erst auf September und nun auf den neuen Zeitpunkt, verschoben wurde.
 
'Startupticker' verweist ausserdem auf den bereits am Markt tätigen Dienst BringBee, bei dem es um Einkaufshilfen geht. (mim)