Superschlauch für Schweizer Supercomputer

Switch hat in den letzten zwei Jahren sein Netzwerk für Schweizer Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen aufgerüstet. Über den modernisierten 1000 Kilometer langen Glasfaserbackbone, der als Schleife von Genf nach Zürich, Lugano und dann wieder zurück führt, könnten nun bei vollem Ausbau auf bis zu 88 Kanälen je bis zu 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Das CSCS, das nationale Supercomputing-Zentrum in Lugano, hat nun als erstes Institut einen vollen 100Gbps-Anschluss für sein Rechenzentrum eingerichtet. Damit können Daten bis zu fünfmal schneller von den Forschungsinstituten zum CSCS und umgekehrt übertragen werden als bisher.
 
Die meisten Institute am Switch-Netzwerk haben zwar bisher selbst "nur" einen 10Gbps-Anschluss. Durch die Aufrüstung beim CSCS können aber nun mehrere Insititute gleichzeitig ihre volle Bandbreite nützen. Das CSCS erwartet zudem, dass auch andere User, zum Beispiel solche, die ihre Daten im CSCS selbst speichern lassen, von einem einfacheren und schnelleren Zugriff profitieren. (hjm)