Aus Orange wird Salt

Das neue Logo von Salt.
Heute Abend wurde der neue Name von Orange verkündet: unter "Salt" hat sich der Telco ein neues Image geschaffen: "einfach und ehrlich", fasst CEO Andsjö das Konzept zusammen.
 
Die Katze ist aus dem Sack: Orange heisst jetzt Salt. Dies hat der Telco heute Abend in der Zürcher Maag-Eventhalle verkündet. Die kommerzielle Lancierung der Marke findet am 27. April statt - dann sollen auch 95 Prozent der Ex-Orange-Shops unter der neuen Marke wieder eröffnet sein.
 
Mit dem neuen Brand will das Unternehmen den Fokus auf das Wesentliche, das Essenzielle legen. "Persönlich, einfach und ehrlich", fasst CEO Johan Andsjö die neue Marke zusammen.
 
Insgesamt seien 737 mögliche Markennamen evaluiert, sechs Konzepte erarbeitet, zwei davon weitergeführt und Salt schliessich zum Sieger gewählt worden. Dafür hätten rund tausend in- und externe Mitarbeiter über 830'000 Arbeitsstunden geleistet. Diese seien übrigens mit 23'000 Litern Kaffee, Energydrinks und Cola auf Trab gehalten worden.
 
Markenwechsel im September abgeschlossen
Das Netz und die Mobilfunkdienste werden durch den Markenwechsel nicht tangiert, einzig der Kundendienst wird über das Wochenende eingeschränkt betrieben. Der komplette Markenwechsel zieht sich noch über den Sommer hin.
 
Nach und nach wird Salt auch in den indirekten Verkaufskanälen wie Mobilezone oder Post sowie an den PrePay-Aufladestellen Orange ersetzen. Am 1. September 2015 soll der Wechsel abgeschlossen sein. 40 Millionen Franken wird das Rebranding insgesamt kosten.
 
Salt bringt "das einfachste Abo der Schweiz"
Mit dem Namen wurde auch das Tarifmodell überarbeitet. Dazu führt Salt "Pass" in jeweils zwei Variationen ein: als Classic Pass, der nur ein Abonnement beinhaltet, oder als Premium Pass, der für 500 Franken extra ein Smartphone im Wert von bis zu 800 Franken enthält.
 
Kunden können aus vier verschiedenen Angeboten wählen: Swiss, Young, Senior oder Euro Pass. Die Kosten für ein Abonnement betragen für die Classic-Version zwischen 700 und 1200 Franken jährlich. Für Dienste, die nicht im Abo enthalten sind, wie etwa Roaminggebühren, soll das Tarifmodell vereinfacht worden sein. (kjo)