Uni Bern verbietet (smarte) Uhren

Wer an der Universität Bern Prüfungen ablegen will, muss in Zukunft auf eine persönliche Uhr verzichten. Aufgrund der technischen Entwicklung seien traditionelle Uhren nicht mehr von Smartwatches zu unterscheiden, die über den Internet-Zugang das "Spicken" ermöglichen können. Das teilte gestern der Politikwissenschaftler Michael Wicki auf Twitter mit.
 
Inzwischen hat sich ebenfalls über Twitter ein Schüler der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule Muttenz gemeldet, der zu einer Prüfung seine Uhr habe abgeben müssen. Wie die Schule gegenüber inside-it.ch bestätigt, sei es "normal", dass digitale Uhren zu einer Prüfung abgegeben werden müssen. An der Uni Bern, schreibt Wicki, gelte ein generelles Verbot privater Uhren bei Prüfungen, da die Prüfungsaufsicht nicht alle Studenten kontrollieren könne. Um den Prüflingen gleichwohl die nötige Möglichkeit zur Zeiteinteilung zu geben, werden an der Uni Bern nun die Räumlichkeiten, die für die Prüfungen im Juni vorgesehen sind, nachgerüstet. Im Hauptgebäude seien Uhren bereits flächendeckend installiert, so Wicki weiter. (vri)